Wie viel Heu braucht ein Pferd?
Der Richtwert lautet 1,5 bis 2 kg je 100 kg Körpergewicht. Warum die Untergrenze gefährlich ist und wie Sie den Monatsbedarf planen.
Was wir aus dreißig Jahren Heuernte und aus den Fragen unserer Kunden gelernt haben — ohne Marketingsprache, mit den Zahlen, die dahinterstehen.
Der Richtwert lautet 1,5 bis 2 kg je 100 kg Körpergewicht. Warum die Untergrenze gefährlich ist und wie Sie den Monatsbedarf planen.
Restfeuchte, Bodenabstand und die ersten sechs Wochen entscheiden. Was schiefgeht, wenn Heu zu früh eingelagert oder falsch gestapelt wird.
Nicht besser oder schlechter, sondern für unterschiedliche Pferde gemacht. Der Vergleich anhand echter Laborwerte aus derselben Saison.
WSC, Fruktan, Stärke — welche Zahl zählt wirklich? Und was eine Heuanalyse leisten kann und was nicht.
Dreifache Wassermenge, zehn Minuten warm. Warum trockene Cobs gefährlich sind und wie lange die fertige Portion haltbar ist.
Weizen saugt, Gerste schmeckt. Wie viel Futterstroh unbedenklich ist und warum es niemals die Heuration ersetzt.
Ein Kleinballen wiegt 12 bis 25 kg, ein Rundballen 180 bis 600 kg. Die Spanne ist groß — hier sind die Zahlen nach Format und der Grund für die Streuung.
Ø 1,20 m sind 180–250 kg, Ø 1,50 m sind 300–400 kg, Ø 1,80 m sind 450–600 kg. Woher die Streuung kommt und wie Sie sie einschätzen.
Der kleine Quaderballen wiegt 180–250 kg, der Großquaderballen 350–500 kg. Warum das Format im Handel dominiert und wie Sie eine Ladung planen.
12 bis 25 kg, von Hand zu tragen, ohne Frontlader zu lagern. Teurer je Kilogramm — und für kleine Bestände trotzdem meist die wirtschaftlichere Wahl.
Ø 1,20 bis 1,80 m bei meist 1,20 m Breite. Mit Volumen und Dichte lässt sich das Gewicht rechnerisch bestimmen — und die Ladung sauber planen.
Heu ist getrocknetes Grünland und dient als Futter. Stroh ist der Resthalm der Getreideernte und dient vor allem als Einstreu. Alles Weitere folgt aus diesem einen Satz.
Grummet, Öhmd oder Emd — regionale Namen für denselben zweiten Schnitt. Feiner, blattreicher, energiereicher. Und genau deshalb nicht für jedes Pferd geeignet.
Drei bis vier trockene Tage entscheiden über ein ganzes Erntejahr. Der Ablauf vom Mähen bis zum Pressen — und warum der Schnittzeitpunkt wichtiger ist als die Technik.
Extensive Hangwiesen tragen zwei Schnitte, intensives Grünland bis zu vier. Was jeder Schnitt bringt — und wo die Grenze der Fläche liegt.
Unter 15 Prozent Restfeuchte muss Heu, bevor es gepresst wird. Warum diese Grenze über Schimmel und Selbstentzündung entscheidet.
Wenden beschleunigt die Trocknung und kostet gleichzeitig die wertvollste Fraktion. Wie man beides gegeneinander abwägt.
Zwischen 35 und 95 Euro je Ballen — die Spanne sagt wenig. Erst der Preis je Kilogramm macht Angebote vergleichbar. So rechnen Sie um.
Von 3,50 Euro für den Kleinballen bis 110 Euro für den Großquader. Die Formate sind so verschieden, dass nur der Kilopreis vergleichbar ist.
160 bis 280 Euro je Tonne ab Hof, mit deutlichem Saisonverlauf. Wetter, Energiekosten und Flächenkonkurrenz erklären fast die gesamte Schwankung.
Heu macht rund 80 Prozent der Ration aus und muss immer verfügbar sein. Entscheidend sind Struktur, Blattanteil und Staubfreiheit — nicht der Preis je Kilo.
Colchicin bleibt im Heu vollständig erhalten. Rund 1,2 kg frische Pflanze können ein Pferd töten. So erkennen Sie sie im getrockneten Ballen.
Die Giftwirkung summiert sich über Monate — es gibt keine unbedenkliche Dosis. Woran Sie die Pflanze im getrockneten Heu erkennen.
Die richtige Raufe verlängert die Fresszeit und senkt den Verlust. Die falsche kostet Zähne, Atemwege oder im schlimmsten Fall ein Hufeisen.
Das wirksamste Mittel gegen lange Fresspausen — und eine ernste Verletzungsquelle, wenn Maschenweite und Aufhängehöhe nicht stimmen.
Rund die Hälfte der Tagesration gehört in die Nacht. Die Nachtpause ist die längste Fresspause des Tages — und damit die gefährlichste.
Verweigertes Heu ist immer ein Signal. Vier Ursachengruppen, sortiert nach Dringlichkeit — und was Sie zuerst prüfen.